Edelkastanien am Walensee - biologische Bekämpfung des Kastanienrindenkrebses
| Datum: |
23. Okt. 2010, 09:30 - 13:00 |
| Ort: |
Murg (SG) |
| Organisator/in: |
Simone Prospero |
| Sprache: |
Deutsch
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| Veranstaltungstyp: |
Exkursion |
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Biologische Bekämpfung des Kastanienrindenkrebses. Foto: WSL
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Edelkastanien,
Rindenkrebs und heilende Viren
Auf der Alpensüdseite ist die Edelkastanie seit langem die
häufigste Baumart, wo sie bis 900 m.ü.M ausgedehnte Bestände bildet. Die
Edelkastanie kommt aber auch in zahlreichen Gegenden auf der Alpennordseite
vor. Der Kastanienrindenkrebs (Cryphonectria parasitica)
ist eine pilzliche Erkrankung der Edelkastanie, die ursprünglich aus Asien
stammt. Der Pilz befällt die Rinde der Stämme und Äste und unterbricht die
Wasseraufnahme sowie den Nährstofftransport. Neben phytosanitären Massnahmen (Fällen und Verbrennen der
befallenen Bäume) besteht die Möglichkeit den Kastanienrindenkrebs biologisch
zu bekämpfen, indem Rindenkrebse mit einem hypovirulenten, virus-infizierten
Pilzisolat behandelt werden.
Seit einigen Jahren führt die WSL, mit Unterstützung der
Kantonen LU, SG, VD, VS und ZG, das Projekt «Hypovirulenzbehandlung des Kastanienrindenkrebses
auf der Alpennordseite» durch. Das Ziel dieses Projektes ist es die
Hypovirulenz in den befallenen Kastanienbeständen auf der Alpennordseite
nachhaltig zu etablieren. Diese Exkursion bietet Ihnen die Möglichkeit den
grössten Kastanienwald der Nordschweiz kennen zu lernen und die ersten
positiven Resultate der Behandlungen konkret anzuschauen.
Weitere
Informationen
- Waldwanderung (190 Höhenmeter, 2.5 km): Trekking- oder Wanderschuhe, etwas Trittsicherheit
notwendig, Gelände teilweise steil (SAC Wanderskala T2).
- Treffpunkt: 9.30 Uhr beim Bahnhof Murg
Partner
Schatzkammer Natur – eine regionale Informationskampagne des Naturmuseums
St.Gallen, des Landwirtschaftlichen Zentrums St.Gallen und des WWF
St.Gallen mit Biodiversität zum Anfassen, zum Essen und zum Spielen.
Weitere Infos: www.schatzkammer-natur.ch
Link
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