WSL und SLF feiern 200 Jahre Forschung im Dienste der Umwelt Homelink
 

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Bellinzona nel volgere di un secolo

Aggiornato 4.1.11: ne parla la TV! Il Quotidiano
Mostra a Bellinzona fino al 9. gennaio 2010

Alla sede Sud delle Alpi del WSL abbiamo rivissuto fotograficamente lo sviluppo di Bellinzona e castelli degli ultimi cent’anni. Con una tecnica che ci permette di riprendere i soggetti nell’identica perspettiva di allora vi invitamo a percorrere la storia con noi.

Bellinzona, Piazza Indipendenza

Bellinzona, Piazza Indipendenza 1917

Ed ecco il diaporama, basato su cartoline di inizio del secolo scorso. Fu presentato da Marco Moretti in Piazza del Sole al ricevimento ufficiale della città per i 10 anni dei castelli nel Patrimonio Mondiale UNESCO il 2.12.2010.

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Autore: Patrik Krebs

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Die WSL und die UNESCO-Burgen

Am 30. November 2011 jährte sich Aufnahme der Burgen von Bellinzona ins UNESCO-Weltkulturerbe zum 10. Mal. Zu diesem Anlass macht die WSL der Tessiner Hauptstadt ein Geschenk: die Multimediaschau “Bellinzona und und ihre Schlösser über die Jahrhunderte”. Diese wird am offiziellen Empfang der Stadt am 2. Dezember auf der Piazza del Sole gezeigt und läuft danach bis Ende Jahr im Castel Grande.

Einladung der Stadt an den Eröffnungsanlass

Einladung der Stadt an den Eröffnungsanlass

Das WSL-Team in Bellinzona hat eine Technik entwickelt, mit der sich neue Fotos aus der identischen Perspektive wie alte Bilder aufnehmen lassen. Damit erziehlt es verblüffende vorher/nachher-Effekte. Mehr in diesem Blog sobald verfügbar. Für den Anlass wirbt ein Spot von Teleticino, der Bilder aus der WSL-Diaschau enthält.

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Man ist besorgt bis zuversichtlich

Podiumsdiskussion zum Thema “Zukunft ohne Wirtschaftswachstum?” vom 24.11. an der ETH Zürich

Das Podium an der ETH Zürich: von links nach rechts: Hans-Peter Studer (Ökonom, Buchautor), Bernd Schips (Emeritierter Ökonomieprofessor ETH Zürich), Ursula Gut-Winterberger (Finanzdirektorin Kanton Zürich), Diskussionsleiter Philipp Löpfe (Wirtschaftsjournalist), Irmi Seidl (Ökonomin WSL), Jan Poser (Chefökonom Bank Sarasin)

Das Podium an der ETH Zürich: von links nach rechts: Hans-Peter Studer (Ökonom, Buchautor), Bernd Schips (Emeritierter Ökonomieprofessor ETH Zürich), Ursula Gut-Winterberger (Finanzdirektorin Kanton Zürich), Diskussionsleiter Philipp Löpfe (Wirtschaftsjournalist), Irmi Seidl (Ökonomin WSL), Jan Poser (Chefökonom Bank Sarasin)

Die WSL-Ökonomin Irmi Seidl diskutierte mit einem Banker, einer Politikerin und zwei weiteren Ökonomen über das Buch, das sie zusammen mit der Politikwissenschafterin Angelika Zahrnt herausgegeben hatte: Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft. Darin stellen sie fest, dass ein Wirtschaftswachstum in den westlichen Industrienationen eigentlich gar nicht mehr stattfindet und fordern, dass man aus Gründen der Nachhaltigkeit auch darauf verzichten sollte.

Wie schlimm ist es, wenn wir kein Wirtschaftswachstum mehr haben?
Die Podiumsteilnehmer konnten den Fakten im Buch nicht wiedersprechen, aber sie hatten sehr unterschiedliche Vorstellungen von den Konsequenzen. Irmi Seidl und andere Buchautoren sind der Meinung, dass man damit umgehen kann, wenn man die richtigen staatlichen Massnahmen trifft. Der Banker Jan Poser zu ihrer Linken war zuversichtlich und vertraute in das Innovationspotential unserer Industriegesellschaft: das Wachstum könne durchaus weiterhin stattfinden in weniger ressourcenverbrauchenden Sektoren, das sei nur eine weitere Strukturänderung. Die Politikerin auf der anderen Seite hatte auch Vertrauen in unsere Wirtschaft, unsere demokratische Gesellschaft und auch noch in die Atomenergie.

Der emeritierte Professor Bernd Schips hingegen machte sich Sorgen wegen der demographischen Entwicklung (er meinte damit die Überalterung) und wiederholte, dass wir Wirtschaftswachstum brauchen, sonst gehe alles bachab. Wenn die Wirtschaft erlahme, verliere alles seinen Wert, wir stünden vor dem Nichts, alles andere seien Illusionen. Er sagte aber nichts darüber, wie wir ein Wachstum wieder herbeizaubern könnten. Der Autor des Kapitels über das Gesundheitswesen, Hans-Peter Studer, sprach über verschiedene Wege um diesen letzten, aber unerwünschten Wachstumssektor auch noch zum Schrumpfen bringen, er könne durchaus noch effizienter gemacht werden.

Bei vielen Punkten gingen die Meinungen weit auseinander, beispielsweise bei der Fragen ob der Staat neue Energien subventionieren solle. Aber man blieb schön allgemein und vermied konkrete Aussagen. Das Wort Verteilkämpfe schwebte bedrohlich über der Diskussion. Wie sage ich es meinem Kinde? Am besten mal nichts sagen, aber eine positive Einstelllung bewahren und die Empfehlungen im Buch einfach mal stehen lassen. So wurde niemandem auf die Füsse getreten.

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Wie misst man die Qualität von Landschaften?

FORUM für Wissen 2010: Landschaftsqualität. Konzepte, Indikatoren und Datengrundlagen.

Genug Zeit für Gespräche in den Pausen

Ist das Heimatgefühl bei einem Sonntagsspaziergang über Land eine Landschaftsdienstleistung und wieviel ist sie wert? Am Forum für Wissen zum Thema Landschaftsqualität tauchte diese Frage schon beim ersten Referat auf und begleitete uns durch den Tag. Die Dienstleistungen von Ökosystemen sind bekanntlich ein gewichtiges Argument des Naturschutzes geworden. Ein Praktiker meinte dazu, dass man in der Öffentlichkeit besser erst bei konkreten Produkten (wie beispielsweise Holz oder Trinkwasser) von Dienstleistungen sprechen sollte.

Wir erfuhren, wie schwierig es ist, in Experimenten nachzuweisen, wie genau das Landschaftserlebnis unser Wohlbefinden beeinflusst. Gepflegte Wälder schnitten bei den Tests im Gegensatz zu unaufgeräumten ‘naturnahen’ Wäldern mit Totholz und Jungwuchs besser ab, hingegen zeigten in einem anderen Test die ungepflegt aussehenden Felder mit extensiver Bewirtschaftung wiederum bessere Resultate als die sauberen Strukturen der intensiven Landwirtschaft. Landschaften sind einfach zu komplex für klare und eindeutige Prognosen, man muss ihre Wirkung auf den Betrachter von Fall zu Fall abklären.

In der Diskussion wurden auch Zweifel geäussert, ob man mit solchen quasi-kommerziellen Einzelaspekten der Natur überhaupt gerecht werden könne und man darob nicht den Blick auf das Wesentliche verliere.

Die schriftliche Version aller Präsentationen finden sich wie immer im Tagungsband.

Das FORUM für Wissen war aber auch die Gelegenheit für Praktiker aus Verwaltung, Planung und Naturschutz, sich mit den Leuten aus der Forschung auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

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Das jüngste WSL-Baby

Irmi Seidl, Leiterin der Forschungseinheit Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, bei der Jubiläumsfeier

Als wir mit der Jubiläenplanung loslegten, ging es um 125 Jahre WSL und 75 Jahre Schnee- und Lawinenforschung. Inzwischen zeigt sich, dass dieses “Elternpaar” eine grosse Familie gründete, und dass der Nachwuchs ebenfalls gerne runde Geburtstage feiert. So begehen wir unter anderem auch:

  • 40 Jahre hydrologische Forschung am Erlenbach
  • 35 Jahre Stillberg
  • 20 Jahre Standort Lausanne
  • 20 Jahre Standort Bellinzona
  • 15 Jahre Standort Sion

Am 18. November fand nun ein Geburtstagsfest für den jüngsten Spross dieser fruchtbaren Familie statt: Im Kulturhaus Helferei in Zürich wurde „10 Jahre Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Forschung an der WSL“ gefeiert. WSL-Direktor James Kirchner legte dar, dass für ein modernes Umweltforschungsinstitut Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eine unverzichtbare Ergänzung zu den Naturwissenschaften darstellen: „Wenn wir sie noch nicht bei uns hätten, müsste ich sofort eine entsprechende Einheit schaffen.“

Nebst dieser direktorialen Laudatio erfuhren die zahlreichen Gäste, darunter auch viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, in humoristischer Art und Weise mehr über die Ursprünge dieser Forschung an der WSL, und vor allem wurden einige abgeschlossene und laufende Projekte vorgestellt. Wer das verpasst hat, kann sich auf der Homepage der Forschungseinheit schlau machen: http://www.wsl.ch/fe/wisoz/index_DE

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Alpenpflanzen: ihre Vielfalt und ihr Gespür für Schnee

Wo ist es oberhalb von 2500 m ü.M windstill und an sonnigen Tagen bis zu 20 °C warm? Z.B. in einer Polsterpflanze wie dem Himmelsherold, Alpenmannsschild oder Steinbrech. Dies ist nur eine der vielseitigen Strategien, mit denen sich Alpenpflanzen an die harschen Bedingungen ihrer Umgebung anpassen. 75 interessierte Besucherinnen und Besucher fanden am 17. November 2010 den Weg ins Bündner Naturmuseum in Chur, um aus erster Hand zu erfahren, wie die Pflanzen den niedrigen Temperaturen und der kurzen Vegetationsperiode in den hohen Lagen trotzen. Christian Rixen vom SLF, Leiter der Forschungsgruppe „Alpine Ökosysteme“, zeigte in seinem Vortrag noch diverse weitere Tricks, die die Pflanzen auf Lager haben: z.B. die Blütenknospenanlage schon für die nächsten sieben Jahre im Voraus, wie es die Spezialität vom Gletscherhahnenfuss ist. Nur dem „Edelweiss-Syndrom“ solle man nicht verfallen, riet er, nämlich der Annahme, dass wollig-haarige Blätter besonders typisch seien im Umgang mit den extremen Bedingungen. Denn diese Eigenart komme bei Alpenpflanzen nicht häufiger vor als bei Pflanzen im Flachland.

In einem neuen Forschungsprojekt untersuchen er und seine Kollegen, wie sich die Gipfelflora auf 150 Berggipfeln in der Schweiz in den letzten 100 Jahren verändert hat. Dazu greifen die Forscherinnen und Forscher auf historische Vegetationsaufnahmen und auf altes Fotomaterial zurück. Die Gipfel, alle oberhalb von 2600 m, werden neu bestiegen und die Pflanzenarten aufgenommen. Mithilfe von 3D-Brillen bekamen die Gäste einen Eindruck von den historischen Fotos, bei denen es sich zum Teil um Stereobilder auf Glasplatten handelt. Erste Ergebnisse von diesem Sommer zeigen, dass in den letzten 20 – 30 Jahren eine starke Zunahme der Arten stattgefunden hat – dies vermehrt auf „ungestörten“ Gipfeln, also denen mit weniger Besuchern. Weitere Auswertungen sind im kommenden Jahr zu erwarten. Weitere Infos

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Eine Aussensicht auf die WSL-Forschung

Ein neuer Bezug zwischen dem Wald und der WSL nach 125 Jahren Waldforschung

An der WSL trifft man immer mal wieder auf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus China. Dieses Jahr hatten wir aber sogar einen Künstler zu Gast: Wenfeng Liao, 26-jährig, aus Shanghai. Als Teilnehmer des Projekts «Artists-in-Labs» der Zürcher Hochschule erkundete er bei uns eine Welt, die ihm doppelt fremd war: Den schweizerischen Alltag und den Wissenschaftsbetrieb.

Von ausländischen Wissenschaftern erwarten wir im Allgemeinen, dass sie bei ihren Untersuchungen die gleichen Messmethoden verwenden und  den Wald, beispielsweise, aus der gleichen Sicht betrachten wie wir, damit die Resultate aus verschiedenen Ländern vergleichbar werden. Nur so können wir auch wirkliche Unterschiede erkennen.
Von einem Künstler hingegen erwarten wir eine andere Sicht, die uns auf neue Ideen bringen kann. Wenfeng Liao hat gesehen, wie in den Büros der WSL-Waldforscher wissenschaftliche Abbilder des Waldes geschaffen werden. Diese basieren auf den erhobenen Daten und zeigen uns den Zustand des Waldes auf. Wenfeng Liao hat nun den Spiess umgedreht: Er machte Bilder von den Pflanzen in unseren Büros und hängte diese im Wald auf: An der WSL kann man sehen, wie es dem Wald geht, im Wald konnte man sehen, wie es den Pflanzen an der WSL geht. Das war nur eine der Ideen, die Wenfeng Liao an der WSL entwickelt hatte.

Sein ganzes Werk ist jetzt in Bern zu sehen in der Ausstellung:
«SHAN SHUI – BOTH WAYS. WHEN ART MEETS SCIENCE» 19/11/10 – 03/12/10 in der
Stadtgalerie im PROGR, 
Waisenhausplatz 30
, 3001 Bern

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Keine Blümchen im Küsnachter Tobel

Vielfalt und Lebenszyklus von Farnen

Der Alexanderstein am unteren Ende des Küsnachter Tobels

Jeder weiss, wie Farne etwa aussehen, aber im Allgemeinen ist auch bei interessierten Laien wenig über diese Pflanzengruppe bekannt. Die Teilnehmer der Exkursion konnten da einige Wissenslücken füllen. Rolf Holderegger erläuterte erst mal grundsätzlich, was ein Farn ist, und räumte dabei mit Vorurteilen auf. Er beschrieb den Lebenszyklus der Farne, durch den sie sich von den anderen ‘ähnlichen‘ Pflanzen, wie etwa Moose, Schachtelhalme und Bärlappe, unterscheiden. Zu den 20 Farn-Arten im Küsnachter Tobel sagte er, dass die Schweiz im Bezug auf Farne im weltweiten Vergleich quasi eine Wüste sei. Deshalb hätten wir hier auch eine sehr schwache Vorstellung von der Vielfalt dieser Pflanzengruppe.

Bei der Bestimmungsübung zeigte Rolf Holderegger, wie scheinbar gleich aussehende Farnarten dennoch von blossem Auge unterschieden werden können: Beispielsweise anhand der Blattfiederung und der Sporenbehälteranordnung auf der Blattunterseite. Aber die Farne haben keine Blüten! Das macht es für den Laien so schwierig!

An verschiedenen Stationen des Rundgangs zur Burgruine Wulp und dann hinunter ins Tobel zum Drachenfelsen und dem Bach entlang zurück nach Küsnacht, lernten wir einige Lebensräume der hiesigen Farne kennen: Waldböden, Felswände, Mauern und als Spezialfall auch Bäume – wie in den Tropen. Die baumbewohnende Farnart mit dem weihnachtlichen Namen Engelsüss habe ein Rhizom, das man essen könne, und es schmecke etwa wie Süssholz; es sei möglicherweise früher deswegen sogar angepflanzt worden. Das hörten wir alle mit Staunen, ausprobieren konnten wir es leider nicht, weil die Farne zu hoch oben auf dem Baumstamm sassen.

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Geoprotecta – Fachmesse für Naturgefahren

Über Steinschlagnetze, Feuerwehrausrüstung, Vermessungsdienstleisungen, digitale Karten und vieles mehr kann man sich derzeit in der St. Galler Olma Messe informieren. Da es viele verschiedene Naturgefahren gibt, sind entsprechend auch die benötigten Ausrüstungen und Dienstleistungen sehr vielfältig. Rund 80 Aussteller zeigen an der Geoprotecta ihre Produkte und Dienstleistungen rund um Prävention und Bewältigung von Naturerieignissen.

Ausserdem sind mehrere Sonderschauen zu sehen. Die Fotoausstellung “Gletscher, gestern-heute-morgen” zeigt zum Beispiel ein Relief der Schweiz zur Zeit der letzten Eiszeit. Sie informiert aber auch darüber, wie sich die Klimaerwärmung auf die Gletscher in den Alpen auswirkt. Eindrücklich ist es zum Beispiel zu sehen, wie der Tschierva-Gletscher im Berninagebiet seit 1985 mehrere Hundert Meter an Länge verloren hat. Beim Anschauen dieser Bilder fragt sich wohl manch einer, wie unser Hochgebirge in einigen Jahrzehnten aussehen wird.

In einer anderen Sonderschau zeigen die Naturgefahren-Fachstellen des Bundes, Bundesamt für Umwelt (BAFU), Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz), Schweizerischer Erdbebendienst (SED), WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF und Nationale Alarmzentrale (NAZ), wie der Bund in Zukunft Naturgefahren-Spezialisten in Kantonen und Gemeinden sowie die Öffentlichkeit bei Naturereignissen informiert und warnt. Zu diesem Zweck wird zum Beispiel vom SLF gemeinsam mit BAFU und MeteoSchweiz die Gemeinsame Informationsplattform Naturgefahren – GIN entwickelt, welche es den Naturgefahren-Spezialisten in Kantonen und Gemeinden erlaubt über eine einheitliche Online-Plattform Informationen über Wetterprognosen, Lawinensituation, Gewässerdaten etc. abzurufen und aufgrund dieser die Lage einzuschätzen. Die Plattform stellt Informationen in verschiedenen Formen zur Verfügung: Bulletins in Textform informiern über die Wetterprognosen, Lawinenvorhersage und Hochwasserprognosen, auf Karten und in Tabellen lassen sich die Messwerte von Wetter-, Abfluss- und Schneemessstationen darstellen, oder man kann sich die aktuellen Daten des Niederschlagsradars aber auch Vorhersagen für Temperatur und Niederschlag in den nächsten Tagen auf der Schweizerkarte darstellen lassen.

Auf der der Informationsseite www.ch.ch kann sich die Öffentlichkeit darüber informieren, wie man sich im Fall eines Naturereignisses verhalten soll, aber auch mit welchen Mitteln man Schäden vorbeugen oder diese reduzieren kann.

Die Geoprotecta in der St. Galler Olma Messe kann noch bis und mit Samstag 13. November besucht werden. Am Samstag 13.11. finden öffentliche Veranstaltungen zum Unwetter in Flums 2010 und zu den Folgen der Klimaveränderung für die Schweiz statt. Ausserdem zeigt Redog eine Übung mit Katastrophenhunden.

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WSLF-Onlinewettbewerb mit tollen Preisen

WSLF-Wettbewerb: Spannendes über Wald-, Schnee- und Landschafts-forschung erfahren, und dabei tolle Preise gewinnen!

WSLF-Wettbewerb: Spannendes über Wald-, Schnee- und Landschafts-forschung erfahren, und dabei tolle Preise gewinnen!

Beim neuen WSLF-Wettbewerb lernt man Unerwartetes über die Wald-, Schnee- und Landschaftsforschung und kann tolle Preise gewinnen. Ein spezielles Ziele ist, Schülerinnen und Schüler für die Themen der Umweltforschung zu begeistern. Für sie winken Preise wie ein dreistündiger Workshop im Creaviva/Paul Klee Centrum, ein Wireless-Farbdrucker oder ein Fussballtisch.

Wer seine Chancen erhöhen möchte, die 25 Fragen des Wettbewerbs richtig zu beantworten, kann zuerst eine Trainingsrunde spielen. Dabei sind viele Hinweise in Fotos, Texten und weiterführenden Links versteckt. Die Trainingsrunde eignet sich auch für Lehrkräfte als Einstieg in spannende Umweltthemen, die an der WSL erforscht werden.

Die Verlosung findet am 29. April 2011 statt.

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