
Das_Schweizer Fernsehen war am 2. September bei der WSL in Birmensdorf zu Gast. Am Tag davor hatten sich Journalistinnen des Tages-Anzeigers einen Überblick über unsere Forschung verschafft. Die Beiträge geben einen guten Einblick in die Arbeit an der WSL:
Mittendrin statt nur dabei? Morgen Samstag 4. September am Tag der offenen Tür ist die Forschung zum Greifen nah!
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Die Anfänge der WSL-Forschung
Wenn Bilder selber physische Zeichen von Alter zeigen wie Vergilbung, Abrieb, Kratzer, Zerknitterung, deutet das auf Vergangenheit. Ist ein Bild selber alt ist, muss auch der Inhalt entsprechend alt sein. Vergilbung kann man denn auch mit dem Sepia-Ton vortäuschen. Aber wenn wir einmal davon absehen und nur auf den Inhalt schauen? Einem Wald sieht man die Zeit nicht an. Man sieht das Alter der Bäume und allenfalls die vergangene Zeit seit der letzten Durchforstung, aber der Zeitpunkt der Fotographie lässt sich kaum erkennen. Dazu braucht es Menschen oder Geräte. Den besten Hinweis liefern die Kleidung der Leute und teilweise auch ihre Haltung: Angestrengtes Posieren weist auf lange Belichtungszeiten in den Anfängen der Fotographie hin. Auf die Zeit der Aufnahme schliessen wir aber hauptsächlich auf Grund der Kleidung der abgebildeten Leute.
Es ist uns im Alltag vielleicht nicht immer bewusst, dass wir mit der Wahl unserer Kleidung nicht nur die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe und unseren Status signalisieren sondern auch die Zeit dokumentieren.
In der historischen Ausstellung am Tag der offenen Tür können einige Blicke aus der Vergangenheit der WSL-Forschung erhascht werden.

Balkenschröter (Foto WSL)
Kürzlich kam die WSL in der Serie “TeleZüri ziehts i d’Wildnis” vor. Gefilmt wurde mein Kollege Thibault Lachat im Sihl-Urwald den Praktikanten Fabienne Bauer und David Boesch. Sie stellen das Projekt TOXYWA vor und erläutern die Bedeutung von Totholz. Ein Heer von Organismen macht aus Stämmen, Ästen und Wurzelstöcken Humus. Zu diesem Thema gibt es am Tag der offenen Tür den Stand mit dem Titel “Totholz lebt” . Kommen Sie am 4. September nach Birmendsdorf und lassen Sie sich von der Vielfalt und Schönheit der Insekten und Pilze begeistern!
Für Naturfreunde ist die ganze Sendreihe spannend! Im Archiv von Telezüri unter Zürinfo, August 2010 zu finden.
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Der Tages-Anzeiger vom 20. August 2010 porträtiert das Hobby von Marcello Maggetti, der für die WSL Pilze registriert. Auch am Jubiläumstag ein Thema: Besucherinnen und Besucher können den Wald um Birmensdorf nach Pilzen durchstreifen. Unter der Leitung von WSL-Forscherin Beatrice Senn, welche die nationale Pilzdatenbank verantwortet, bestimmen sie das Gefundene.
Der Artikel weckte bei mir Erinnerungen: Mein Vater war, wie jener von Marcello Maggetti, ehramtlicher Pilzkontrolleur. Bei uns verging kaum ein Sommerwochenende ohne Streifzüge durch die Tessiner Bergwälder. Aus allen Ecken hörte man uns vier Buben die Funde ankündigen. Am Abend wurde die Beute ausgebreitet und anhand dicker Bücher bestimmt. Danach assen wir genüsslich Sorten, über die unsere Nachbarn nur die Köpfe schüttelten.
Übrigens: Pilzdaten für die Datenbank nimmt die WSL immer gerne entgegen. Weiter Angaben auf der Seite der Datenbank Fungus.
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Am 4. September von 10 bis 16 Uhr findet der Auftakt zu den Jubiläumsaktivitäten statt. Was einmal eher klein angedacht war, wurde während der letzten Wochen mit jedem Tag ein bisschen grösser: so umfasst der Tag der offenen Tür heute 25 Forschungsstände, einen Märliwagen mit Wald- und Schneegeschichten für die Kleinen und eine Mohrenkopfschleuder für Menschen jeder Grösse und jeden Alters.
Spielerisch Forschung erleben – das wollen wir bieten und so die diversen Besucherinnen und Besucher davon überzeugen, dass die WSL mit ihrer Forschung einen Mehrwert schafft – nicht nur für die Wissenschaft.

Am 26 Juni 2004 veranstaltete die WSL ihren letzten Tag der offenen Tür. Über 3000 Besucherinnen und Besucher strömten nach Birmensdorf und waren begeistert.
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Die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF feiern in 2010 und 2011 Geburtstag. Vom September 2010 bis April 2011 öffnen wir an verschiedenen Orten in der Schweiz die Türen.

Förster Pierre Rochat entwickelte mehrere Instrumente für forstlich-mikroklimatische Erhebungen – hier ein Galvanometer.

1936 werden auf dem 2662 m hoch gelegenen Weissfluhjoch bei Davos ein neues Labor und ein Versuchsfeld zur Untersuchung von Schneemetamorphose und Lawinenbildung eingerichtet. Foto Keystone, M. Baeumlin
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